Bamberg. Mit deutlichen Worten hat Erzbischof Gössl beim Heinrichsfest die Bedeutung des Kreuzes in öffentlichen Räumen betont. Es sei „ein Zeichen der Toleranz und Menschenliebe“ und erinnere daran, Verantwortung vor Gott zu übernehmen, sagte Gössl und dankte allen, die sich für den Verbleib der Kreuze in der Öffentlichkeit einsetzen.
Eine Friedensstandarte geht auf Reisen, um den Frieden hinauszutragen, hinaus in die Welt, die scheinbar keinen Frieden finden kann. Eine Welt voller Kriege, sogar vor der eigenen Haustür in Europa gibt es keine ruhige Minute. Und gerade deshalb ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass es möglich ist, Frieden zu bringen, Frieden zu schließen und gemeinsam den Frieden zu erhalten.
„Papst Franziskus ist gestorben.“ Dieser Satz stand auf einem kleinen Zettel, den mir der Marienrother Mesner Markus Müller während der Messe auf den Altar gelegt hat. Um 10 Uhr haben wir in Marienroth mit zwei Kindern und 14 Kommunionjubilaren die Messe gefeiert. Am Ende des Gottesdienstes habe ich dann unsere Gläubigen über den Tod des Papstes informiert. Ein Raunen ging durch die Kirchenbänke. Dass der Papst schwer erkrankt war, wussten ja alle. Dass er sich beim österlichen Segensgebet „Urbi et orbi“ sehr anstrengen musste, haben viele mitbekommen. Dass er nun aber über Nacht gestorben ist, hatte keiner erwartet.
Bamberg. In seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit betont Erzbischof Herwig Gössl die Bedeutung der Fastenzeit als eine Zeit der neuen Orientierung. Angesichts globaler Unsicherheiten und wachsender Spaltungen mahnt er zur Rückbesinnung auf die Wahrheit.
Vergelt’s Gott sagen und Wertschätzung entgegenbringen.
Am Samstag, 6. April fand in Bad Staffelstein im Pfarrsaal der Gemeinde St. Kilian eine Kommunionhelferschulung statt. Auch sechs Vertreterinnen aus -vertreter aus Wallenfels und Neuengrün nahmen daran teil.
Es war eine eigenartige Stimmung in der Stadtpfarrkirche St. Thomas in Wallenfels. Zum einen freudige Erwartung auf den neuen Pfarrer, zum anderen die Hoffnung, dass endlich ein wenig Ruhe in die kleine Stadt einkehrt. In den letzten Monaten wurde sie von einigen Tiefschlägen ganz schön getroffen und durcheinandergewirbelt. Pfarrer Detlef Pötzl wurde während eines feierlichen Gottesdienstes am 03.09.2023 in Wallenfels als Pfarradministrator für Wallenfels, Schnaid, Neuengrün und Wolfersgrün eingeführt.
Die Zukunft gehört den Menschen des Friedens – das hat Domkapitular Prälat Georg Kestel bei der 78. Friedenswallfahrt in Neuengrün klargemacht. Mit Blick auf das weltweite Geschehen sei der Friede das zentrale Anliegen, sagte er. Die Friedenswallfahrt in Neuengrün sei deshalb aktuell wie nie. Viele im Krieg befindliche Nationen sehnten sich nach Frieden und würden vieles dafür geben, um das Ziel zu erreichen. Als gutes Beispiel, welches Hoffnung gebe, bezeichnete Kestel die Wiedervereinigung beider Staaten. Die Friedenswallfahrt sei auch ein gutes Zeichen der Hoffnung.
Bedingt durch die Versetzung Pater Jan Pojas zum 01.09. nach Bayreuth müssen die Aufgaben, die bisher von ihm ausgeübt wurden vom verbleibenden pastoralen Team im Seelsorgebereich übernommen werden. Die Stelle des Pfarradministrators übernimmt der leitende Pfarrer des Seelsorgebreiches Detlef Pötzl. Eine Herausforderung stellt die Koordination der Gottesdienstzeiten dar.
Pater Jan Poja CR (61) ist seit 01.09.2012 Pfarradministrator in Wallenfels mit der Filialgemeinde Schnaid und Kuratieadministrator in Neuengrün mit der Filialgemeinde Wolfersgrün. Am vergangenen Pfingstwochenende hat er die Gläubigen der Gemeinden, für die er zuständig ist, darüber informiert, dass er zum 01.09.2023 eine neue Stelle in Bayreuth antreten wird.