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Pokémon-Fieber hat Neuengrün erreicht

Kirchweihgaudi Neuengrün 03.10.2016
Datum:
Veröffentlicht: 3.10.16
Von:
Susanne Deuerling

Kirvchweihgaudi: Pikachu (Bürgermeister Jens Korn) und Glurak (Pater Jan Poja) im Wettstreit

Schon vor dem „Kampf der Giganten“ gab es ein Spektakel auf dem Dorfanger in Neuengrün. Die Glücksfee Ann-Christin zog die Lose und den Kinderhahn konnte sich mit dem Hahnenschlag Hannes aus Waldbuch sichern. Lustig ging es zu bei der Ziehung zum Hahnenschlag der Erwachsenen. Der Erlös dieser Kirchweihmontagsgaudi geht wie alle Jahre an die Pfarrgemeinde Neuengrün.
Kirchweihgaudi Neuengrün 03.10.2016

Schon vor dem „Kampf der Giganten“ gab es ein Spektakel auf dem Dorfanger in Neuengrün. Die Glücksfee Ann-Christin zog die Lose und den Kinderhahn konnte sich mit dem Hahnenschlag Hannes aus Waldbuch sichern. Lustig ging es zu bei der Ziehung zum Hahnenschlag der Erwachsenen, bei der Glücksfee Gisela die vielen Lose zog. Unter dem Beifall der zahlreichen Besucher traf Ilse Schmitt beim dritten Schlag mit dem Schlegel den Blecheimer und durfte sich ab sofort „Kirchweihmontagshahnenschlagkönigin 2016“ nennen. Den Spendern und Sponsoren der zahlreichen Preise, die verlost wurden, sagt das Kirchweihkomitee hiermit ein herzliches Vergelt`s Gott. Der Erlös dieser Kirchweihmontagsgaudi geht wie alle Jahre an die Pfarrgemeinde Neuengrün.

Alle waren gespannt auf den nun folgenden Wettstreit zwischen den beiden „Pokemons“, Pater Jan Poja als das Feuerpokemon „Glurak“ und Bürgermeister Jens Korn als das Blitzpokemon „Pikachu“. Somit hatte das Pokemonfieber auch das kleine Frankenwalddörfchen Neuengrün erreicht. Schon bei der Begrüßung auf dem Dorfanger hatte „Jack“ alias Roland Schmidt, der Gottschalk des Frankenwaldes, den beiden Kontrahenten geraten, vorsichtig zu sein, da es diesmal „sehr gefährlich“ werden würde. Aber da sehe er keine Probleme, denn die beiden würden sich ja ständig auf Messers Schneide bewegen. Die Spiele fanden auf dem Löschteich statt und man sah den beiden die Anspannung an, sie wussten ja nicht, was auf sie zukommen würde. Bürgermeister Korn hatte deshalb schon den Bademeister Olli (Dieter Gräf) zwangsverpflichtet, um bei einer möglichen Katastrophe, sprich dem Versinken in den Fluten des Dorfteiches, zu helfen. Von einer gewissen Gefahr sprach Roland Schmidt, denn für den Bürgermeister könnte ja zur Not der 2. Bürgermeister einspringen, aber einen zweiten Pfarrer gibt es nicht. „Aber ich sage euch, jedermann ist ersetzbar“, verkündete „Jack“. Gerald Gareis hatte sein gesamtes „Equipment“ aufgefahren, um die Spiele aufzubauen. Ein starkes Seil war über den Teich gespannt, an dem ein Baumstamm befestigt war. Groß genug für die zwei Kontrahenten, um darauf Platz zu nehmen.

Ausgerüstet mit Eimern, die am Rand mit Schrauben gespickt waren, nahmen Jens Korn und Pater Jan auf dem Baumstamm Platz. Vom Rand des Teiches wurden nun kleine Pokemons in Form von Wasserbomben auf die beiden Wettstreiter geworfen, die diese mit dem Eimer auffangen mussten. Werfer waren auf Seiten des Bürgermeisters die Stadträte und beim Pfarrer seine Pfarrgemeinderäte. Schnell geriet der Baumstamm ins Schwanken und die beiden mussten die Balance halten. Pater Jan vollbrachte die reinsten akrobatischen Verrenkungen, um seine Pokemon zu fangen. Bürgermeister Korn bekam mehr Wasserbomben ins Gesicht und an den Körper als in seinen Eimer. Und er schlug zurück, warf selbst die Wasserbomben auf das Kirchweihmontagskomitee und sorgte so für noch mehr Gaudi. Allerdings hatte er nicht bedacht, dass jede Wasserbombe, die er selbst warf, im Eimer fehlte und natürlich kostete ihn das den Sieg. Das Fazit der beiden Pokemons am Ende: „es war eine feuchte Angelegenheit“ sowohl von oben als auch von unten. Sieger wurde diesmal Pater Jan Poja, aber im nächsten Jahr gibt es wieder eine Kirchweihgaudi in Neuengrün und dann werden die Karten neue gemischt. Und wer weiß, was sich dann das Kirchweihmontagkomitee wieder Raffiniertes einfallen lässt.

Kirchweihgaudi Neuengrün 03.10.2016
Kirchweihgaudi Neuengrün 03.10.2016