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Erzbischof Schick: „Ohne Gott wird die Welt keine Zukunft haben“

Missio Canocnia
Datum:
Veröffentlicht: 20.7.22
Von:
hal

Verleihung der kirchlichen Lehrerlaubnis im Dom

Bamberg. Erzbischof Schick hat die Religionslehrkräfte an ihre Aufgabe erinnert, den Kindern und Jugendlichen den Glauben an einen guten Gott zu vermitteln. „Das gibt Halt im Leben, Sinn und Orientierung, gerade dann, wenn das Leben mal nicht Ponyhof ist“, sagte er bei der Verleihung der Missio canonica im Bamberger Dom.
Missio Canocnia

Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat die Religionslehrkräfte an ihre Aufgabe erinnert, den Kindern und Jugendlichen den Glauben an einen guten Gott zu vermitteln. „Das gibt Halt im Leben, Sinn und Orientierung, gerade dann, wenn das Leben mal nicht Ponyhof ist“, sagte Schick am Mittwoch bei der Verleihung der kirchlichen Lehrerlaubnis (Missio canonica) an Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter für Grund- und Mittelschulen sowie Studienreferendarinnen und –referendare an Förderschulen im Bamberger Dom.

In der jetzigen Zeit des Individualismus, der Diesseitigkeit, der Säkularisation und der Self-made-Religion blase den Christen ein scharfer Wind ins Gesicht. Mit diesen Lebenseinstellungen seien transzendentale Religion, Gott als gültige Instanz, verbindliche Werte schlecht oder gar nicht in Einklang zu bringen. „Doch ohne sie wird unsere Welt keine Zukunft haben“, betonte der Erzbischof. Ohne Gott ende die Welt letztlich im Chaos.

Schick fügte hinzu: „Jeder Mensch braucht Sinn, Würde und Werteorientierung. Die gibt es nur aus Gott, der uns alle verbindet, die Würde und die gleichen Rechte gibt und uns aktiv macht für unser Welt, die Einheit, Gerechtigkeit und Frieden und die Bewahrung der Schöpfung braucht.“ Der Auftrag sei groß, und die Inhalte des Religionsunterrichts seien so wichtig wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Physik und Biologie.

Die Missio Canonica erhielten 14 Lehramtsanwärterinnen und –anwärter an Grundschulen, 15 Lehramtsanwärterinnen und –anwärter an Mittelschulen und 7 Studienreferendarinnen an Förderschulen. Zusätzlich erhielt eine Lehrkraft die Beauftragung zur Erteilung von Religionsunterricht an der Fachakademie für Sozialpädagogik.

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